Interview mit einer Zeitzeugin

Der Projektkurs Geschichte unseres 13. Jahrgangs traf sich mit der Vorsitzenden der Christlich-Jüdischen Gesellschaft auf ein Gespräch.

Interview mit einer Zeitzeugin

Der Projektkurs Geschichte unseres 13. Jahrgangs traf sich mit der Vorsitzenden der Christlich-Jüdischen Gesellschaft auf ein Gespräch.
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Personenkasten von Martin Dambeck

Wir als Geschichtsprojektkurs des 13. Jahrgangs haben im Verlauf unseres Projektthemas „Judenverfolgung in Recklinghausen“ Frau Lewin für ein Interview zu uns in die Schule eingeladen.

Christl Lewin ist die Vorsitzende der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Recklinghausen. Sie besuchte uns, um mit uns über die Geschichte ihres Mannes Harold Lewin und ihre eigenen Erfahrungen zu reden.

Carolin Reschke und Valeria Böhler empfingen Christl Lewin

Zitatblock

Frau Lewin konvertierte selbst damals zum Judentum, nachdem sie bereits einige Jahre mit ihrem jüdischgläubigen Mann Harold Lewin verheiratet war. Wir interviewten Frau Lewin zur Geschichte ihres Mannes, der als Junge zu Beginn des Nationalsozialismus mit seiner Familie aus Deutschland in die Niederlande flüchtete und später als Jugendlicher im Widerstand gegen die Nazis tätig war. Dort wurde er letztlich auch verhaftet und mit dem Zug ins Konzentrationslager Buchenwald gebracht. Er überlebte das KZ und lernte nach dem Krieg 1954 Christl kennen, die er dann auch 1957 heiratete und mit der er bis zu seinem Tod 2012 zusammenblieb.

Christl Lewin erzählte uns viel über sich und ihr Leben mit ihrem Mann sowie über dessen starken Überlebenswillen. Sie teilte ihre Gedanken mit uns über Menschen, die heutzutage immer noch Antisemitismus verbreiten.

Text & Foto: Nele Wahlers, Anna Grösbrink, Vanessa Folwarczny und Ann-Katrin von den Benken

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